
2009 "Zurück und hin", STADTGALERIE von Bad Soden a.T.
2009 Kunstmarkt in der ehemaligen "Galerie an der Trinkhalle" in Bad Soden a.T.,
2010 G A P 4 und G AP 6
Von dieser Künstlerin gibt es mehrere Kataloge.
Hier eine Auswahl gezeigten Bilder.
Dominikanische Republik.
1982
wurde sie zur documenta 7 in Kassel eingeladen. Danach – aber auch
schon zuvor in der Art Basel, hatte sie den internationalen Durchbruch
geschafft.
Konsequent zelebriert ihre Frauenbilder mit ihren
gestischen, farbintensiven künstlerischen Ausdrucksmitteln: die
bildnerische Artikulation des delphischen „Kenne dich selbst!“. Ihre
neoexpressionistischen Arbeiten spiegeln die Themen ihres eigenen Lebens
wider. Die Malerei hat eine Selbstverständlichkeit in ihrem Leben
eingenommen, denn nicht zuletzt definiert sie sich in ihrem
künstlerischen Tun über ihre Position als Frau, Mutter und Mensch in der
Gesellschaft: Eines ihrer frühen Bilder von 1978 trägt den Titel „Immer
ich“. Die Ähnlichkeit der Bilder mit ihrer eigenen Person ist
unverkennbar.
Elvira Bachs Selbstdarstellungen sind weniger
Realitätsentsprechung als vielmehr eine Beschwörung von „Ich-Sein“. So
sind die Frauenfiguren in ihrer Ambivalenz hin- und hergerissen:
Einerseits beherrschend, wirken sie in ihrer Ausschnitthaftigkeit und
Dominanz im Format auch einengend. Auch in ihrer Themenwahl schreckt
die Künstlerin in Widersprüchen nicht zurück. Davon zeugen die berühmten
Küchenbildnisse der 1990er Jahre: Beim jonglieren von Geschirr oder dem
Schälen von Kartoffeln, die Protagonistinnen wirken immer stark und
sind voller Stolz. Da mag dann auch die Themenbezeichnung dieses Zyklus’
nicht verwirren: Küchendiven! Elvira Bach gehört zu den großen
Künstlerpersönlichkeiten des 20. JH.